CONNTECT! Moldflow® User Meeting 2011 - Dienstag, 17. 05. - Mittwoch, 18. 05. 2011 Frankfurt

 

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2016 - Join. Learn. Be Inspired. - Erinnerung

 

7. CONNECT! European Moldflow® User Meeting

 

am 21. und 22. Juni 2016 in Frankfurt am Main

 

Liebe Moldflow Community,

Wir möchten Sie nochmal ganz herzlich zur diesjährigen Tagung am 21. + 22. Juni 2016 nach Frankfurt einladen.

Nähere Informationen zu Tagungsort, Programm, Anmeldung, Übernachtungsmöglichkeiten etc. finden Sie auf der veranstaltungseigenen Webseite www.connect.moldflow.eu.

 

tl_files/connect_template/bilder/news/2016/talk_01_w290.jpgNeben dem fachlichen Teil besteht in den Pausen aber auch während der Abendveranstaltung die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit anderen Anwendern sowie mit Autodesk Mitarbeitern.

 

 

 

 

tl_files/connect_template/bilder/news/2016/schuhe_02_w270.jpgAbgerundet wird die Tagung mit einem sportlichen Programmpunkt, dem „Hot Runner Lauf“ am Morgen des zweiten Tages. Springen Sie über Ihren Schatten und packen Sie Ihre Laufschuhe ein. Mitarbeiter von MF SOFTWARE und Autodesk erwarten Sie.

 

 

 

Bitte denken Sie daran, sich rechtzeitig anzumelden!

 

Wir freuen uns auf viele interessante Vorträge und Tutorien, ein abwechslungsreiches Begleitprogramm sowie nicht zuletzt viele Teilnehmer.

 

Im Folgenden stellen wir Ihnen weitere Vorträge vor. Alle Vorträge werden von Simultandolmetschern vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt übersetzt.

 

Vorträge

Sensitivitätsanalyse eines integrativen Simulationsansatzes für Kurzfaser verstärkte Kunststoffe

Ein integrativer Simulationsansatz für spritzgegossene kurzfaserverstärkten Kunststoffe ermöglicht die Berücksichtigung prozessbedingter Morphologien wie lokal variierenden Faserorientierungen. Das Wissen um diese prozessbedingten mikromechanischen Eigenschaften wird durch Spritzgusssimulationen und anschließenden strukturellen Finite-Elemente (FE) -Analysen in Kombination mit den entsprechenden mechanischen Materialparameter gewonnen. Dieser kombinierte Ansatz ist essentiell für eine hohe Qualität der FE Analyseergebnisse.

Üblicherweise sind frühe Phasen der Produktentwicklungsprozesse durch einen hohen Grad an Unsicherheiten gekennzeichnet. Häufig sind detaillierte Information über den Spritzgießprozess oder über mechanische Materialparameter für eine umfassende Anwendung einer integrativen Simulationskette nur teilweise oder gar nicht verfügbar. In diesem Beitrag wird mittels unterschiedlicher Parametervariationen die Auswirkung der Unsicherheiten auf die finalen Struktursimulationsergebnisse untersucht.

 

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Dr.-Ing. Jan-Martin Kaiser, Robert Bosch GmbH (D)

Nach seinem Studium der Produktionstechnik und anschließend Mechatronik mit Abschluss als Diplomingenieur an der Universität des Saarlands blieb Jan-Martin Kaiser zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität.

Nach seiner Promotion in 2013 zum Thema „Beitrag zur mikromechanischen Berechnung kurzfaserverstärkter Kunststoffe – Deformation und Versagen“ begann er bei der Robert Bosch GmbH als Forschungsingenieur im Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung: Kunststofftechnik.

 

 

Praxisabgleich von Füll- und Verzugssimulationen für Kunststoffbauteile

Die dekorativen, maßlichen und funktionellen Anforderungen an die Kunststoffbauteile steigen zunehmend immer weiter an. Gleichzeitig sinken die Zeiten für die Entwicklung und Industrialisierung der Artikel.

Daraus resultieren Terminpläne mit sinkender Zeit für etwaige Optimierungsschleifen der Bauteile.

In der Schlussfolgerung muss in der Artikelentwicklungsphase ein größeres Augenmerk auf die möglichst optimale kunststoffgerechte Auslegung der Bauteile gelegt werden.

Um zu bewerten welche Artikelgeometrie die „bessere“ ist, kann das Tool der Simulation eine große Entscheidungshilfe sein.

Des Weiteren bietet die Simulation im Rahmen der Werkzeugkonstruktion die Möglichkeit den Einfluss des Werkzeuges auf die Artikelqualität und den Prozess zu bewerten.

Die Simulation versucht die Realität mittels Rechenmodelle etc. annährend genau abzubilden. Die Ergebnisse der Füll- und Verzugssimulation können nicht 1:1 auf die Realität übertragen werden. Hierzu sind die Material- und Prozesseinflüsse zu groß.

Wie genau die „Trefferquote“ der Simulation ist, muss in stetigen Praxisabgleichungen ermittelt werden.

In diesem Vortrag wird anhand eines Beispiels „Luftführung Oben für Wärmepumpentrockner“ der Praxisabgleich der Füll- und Verzugssimulation erläutert.

 

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Dipl. –Ing. Thomas Homsma, Miele & Cie. KG (D)

Thomas Homsma absolvierte das Ingenieurstudium der Kunststofftechnik 2006 an der Hochschule Darmstadt, vorher hat er als ausgebildeter Kunststoff-Formgeber Praxiserfahrungen gesammelt.

Nach der Diplomarbeit stieg er als Betreuer für Kunststoffartikel bei einem Automobilzulieferer im Bereich Lichttechnik ein. Dort war er u.a. für die Qualifizierung von Spritzgießwerkzeugen zuständig.

Seit sieben Jahren arbeitet Herr Homsma in der Betriebsmittelfertigung bei der Firma Miele & Cie. KG und beschäftigt sich dort neben der Industrialisierung von Betriebsmitteln auch mit der Thematik der Spritzgießwerkzeugsimulation.

 

Thermoformen von Organosheets und anschließendes Spritzgießen von Details – Untersuchung von Restspannungen und Verzug

Umspritzen von thermoplastischen Verbundmaterialien ist eine Technologie, bei der ein thermoplastischer Verbundstoff tiefgezogen und anschließend umspritzt wird. Der near-net-shape Herstellungsprozess ist gut für die automatisierte Großserienfertigung von komplexen 3D-Strukturen mit ausgezeichneter struktureller Leistung und einem hohen Maß an Funktionsintegration geeignet. Obwohl sich die Durchführbarkeit des Prozesses immer deutlicher zeigt, gibt es einen Mangel an geeigneten Design-Tools, die für die right-the-first-time Gestaltungsstrategie verwendet werden können. Das COMPeTE-Projekt wurde mit dem Ziel gegründet, (numerische) Design-Tools auf Grundlage wesentlicher Mechanismen zu entwickeln, die bei im Handel erhältlicher Softwarepakete hinterlegt sind.

Die Arbeit wurde von der TPRC durchgeführt und von Industriepartnern sowohl aus der Luft- und Raumfahrt als auch der Automobilindustrie finanziert.

Das Herstellen einer Verbindung zwischen dem Granulat und dem Einleger erfordert einen engen Kontakt und die „Heilung“ von der beiden Materialien. Obwohl enger Kontakt eine Voraussetzung für die Verbindung ist, entwickelt sich die tatsächliche Bindungsstärke während des „Heilprozesses“, bei dem Polymerketten über die Grenzfläche diffundieren. Das Bauteil kühlt jedoch schnell während des Überspritzens ab, um kurze Zykluszeiten zu erreichen. Dies begrenzt die zur Verfügung stehende Zeit zum Verkleben und macht deshalb das Verfahren schwieriger. Es wurde ein Testverfahren entwickelt, um die Haftfestigkeit unter Zug- und Scherbelastungsbedingungen zu charakterisieren. Die bestimmten Bindungsstärken wurden verwendet, um numerische Werkzeuge zu entwickeln, die die Stärke der Schnittstelle als Funktion der Spritzgießprozesscharakteristiken vorherzusagen.

Für die Analyse von Verzug in einfach gekrümmten, überspritzten Geometrien wurde eine experimentelle Methode entwickelt, die ein thermoelastisches Modell experimentell validiert und anschließend in einer FE-Simulation unter Berücksichtigung der Faserspannungen und Faserneuausrichtung durch den Drapier-Prozess implementiert. Die Vorgehensweise wird schließlich unter Verwendung eines dreidimensionalen, doppelt gekrümmte C / PEEK Bauteils gezeigt, das mit dem Overmolding Prozess hergestellt wurde.

TPRC bestätigt Safran, Boeing, Victrex, Johnson Controls, SMP, Harper Technik, Kraussmaffei und Autodesk für die Finanzierung des Projekts.

 

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Thijs Donderwinkel, ThermoPlastic Composites Research Center (NL)

Thijs Donderwinkel studierte Maschinenbau an der Universität Twente in Enschede. Während dieser Zeit war er Teil eines Solarauto-Rennteams, wodurch sein Interesse für Verbundmaterialien geweckt wurde. Weitere Erfahrungen mit Verbundmaterialien konnte er während seines Praktikums bei der Audi AG in Neckarsulm und seiner Diplomarbeit am TPRC sammeln. Derzeit ist er Wissenschaftler am TPRC und gemeinsam mit Partnern aus der Industrie wird ein Software-Tool Form entwickelt, um Verformungen während des Overmolding Prozesses zu prognostizieren.

 

 

Autodesk Helius PFA als Bindeglied zwischen Prozess und FEA

Spritzgegossene Kunststoffteile sind in industriellen Anwendungen aufgrund ihrer schnellen Herstellungsszeiten und der Vielfalt von Geometrien weit verbreitet. Faserverstärkte Kunststoffe bieten weitere Vorteile wegen ihrer verbesserten Steifigkeit/Gewicht- und Festigkeit/Gewicht-Verhältnisse. Spritzgieß-Simulationssoftware kann verwendet werden, um die Verformung des ausgeworfenen Teils bei Raumtemperatur sowie die Verteilung der Faserorientierung für gefüllte Materialien vorherzusagen. Beide Ergebnisse können Auswirkungen auf die mechanischen Eigenschaften des Teils haben. Autodesk Helius PFA wurde entwickelt, um Produktionsdaten in Standard-Strukturanalysetools durch die Abbildung von Produktionsdaten aus Autodesk Moldflow Simulationen auf Strukturnetze mit unterschiedlicher Elementtypen und Netzdichten zu unterstützen. Diskutieren Sie mit uns über die Nutzung von Autodesk Helius PFA für Struktursimulation von faserverstärkten Kunststoffen einschließlich des Mappens von Produktionsdaten von Moldflow auf die Strukturanalyse, die Vorhersage orthotroper Plastizität, Zug- und Druck belasteten Versagens und Festigkeit von Bindenähten.

 

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Doug Kenik, Autodesk® Inc. (USA)

Doug Kenik ist Produktmanager für Composite Simulation Produkte bei Autodesk, Inc.

Seinen Bachelor und Master of Science im Maschinenbau hat er an der University of Wyoming erhalten, wo er hochpräzise mikromechanische Modelle für die Simulation von Verbundwerkstoffen entwickelt hat. Vor seiner Tätigkeit bei Autodesk verbrachte Doug 5 Jahre als Entwickler und Anwendungstechniker bei Firehole Composites, wo er neue Technologien für die Simulation von Composites realisiert und zukünftige Weiterentwicklungen für die Verwendung bestehender Produkte definiert hat.

 

 

 

Ihre Tagungsleitung

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